Der Name bedeutet: Solange die Saat im Boden ruht, ist nicht viel zu tun. Erst wenn sie aufgeht, kann das Wachstum unterstützt werden. Die Fotos stammen vom Besuch im Februar 2024 und vom Treffen im April 2025.
01 — Die Gruppe
Überwiegend Frauen, seit 2014
Balandize Kimeze nennt sich eine Gruppe von überwiegend Frauen, die durch Kooperation und Wissensaustausch die Erträge ihrer kleinbäuerlichen Landwirtschaft verbessern wollen. Die Mitglieder halten Hühner und Schweine und bauen Grundnahrungsmittel wie Mais, Bohnen, Kartoffeln und Kassava an – überwiegend für den Bedarf ihrer Familien.






02 — Das Gehege
Neubau nach dem Neustart
Seit Ende 2021 wurde eine gemeinsame Hühnermast betrieben. Eine Teilnehmerin stellte eine Fläche zur Verfügung. Mit Unterstützung durch SOLI entstand ein provisorisches, überdachtes Gehege für 120 Küken. Nach 8 bis 10 Wochen sollte der Verkauf der schlachtreifen Hühner neuen Besatz, Futter, Medikamente und einen kleinen Überschuss tragen.
Die ersten beiden Besätze erreichten das Ziel einigermaßen. Der dritte fiel im Sommer 2022 mit den Preissteigerungen für Futtermittel zusammen. Das Futter war nicht mehr bezahlbar, die Hühner mussten notverkauft werden. Der Neustart läuft seit Anfang Februar 2024 – mit neuem Kükenbesatz, Futter und einem größeren Gehege an einem für die Teilnehmerinnen besser erreichbaren Ort.







03 — Drinnen
Kohlebecken und neuer Raum
Im Inneren des Ziegelbaus liegt eine hölzerne Plattform mit einem Kohlebecken – der vorbereitete Raum, den die Gruppe beim Besuch gezeigt hat.



04 — Hof und Garten
Was neben der Hühnermast wächst
Geplant ist ein Permakultur-Workshop für die Gruppe. Alle Mitglieder sind Kleinbäuerinnen und würden von individueller Beratung profitieren. Ziel ist, dass die Kursabsolventinnen das Erlernte weitergeben. Auf dem Hof stehen schon Bananen, Gemüsebeete, Schweine und Kaninchen.




